Die Firma tüit aus Tübingen ist Sponsor und IT-Servicepartner des SSV Reutlingen 05. Wir haben uns mit Geschäftsführer und SSV-Mitglied Wolfram Schmidt über sein Engagement bei uns unterhalten.

SSV Reutlingen: Hallo Wolfram, schön, dass Du die Zeit gefunden hast uns hier einige Fragen zu beantworten. Du arbeitest für unseren Partner tüit GmbH. Erkläre uns doch zunächst mal, wer tüit ist und was Euer Geschäftsmodell ist.

Wolfram Schmidt: Danke für die Möglichkeit, die tüit hier den SSV-Anhängern näher vorstellen zu dürfen. Die tüit besteht aus zehn IT-Fachleuten, Beratern und Designern. Dabei betreuen wir sowohl kleinere und mittlere Unternehmen wie Arztpraxen, Rechtsanwaltskanzleien, Produktionsbetriebe, Kliniken und Werbeagenturen, als auch Freiberufler oder Privatkunden. Die große Mehrheit unserer Kunden ist im Raum Reutlingen tätig, außerdem betreuen wir noch ein Ingenieurbüro, das in fünf Ländern aktiv ist.

Wir richten PC-Arbeitsplätze, Server, Telefonanlagen und Netzwerke ein und betreuen diese. Durch sorgfältige und detaillierte Dokumentation der IT-Landschaft und durch gezielte Wartung gelingt es uns, Störungen bereits im Vorfeld oder, im Fall der Fälle, weitgehend ohne Stockungen beheben zu können.

Die Berater und Designer der tüit automatisieren Verwaltungsabläufe mit individuellen ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning), konzipieren Online-Kommunikationskampagnen und gestalten Websites für unsere Kunden.

SSV: Das klingt ja ganz schön vielfältig, sozusagen ein Rundum-Sorglos-Paket für verschiedenste Anforderungen, die Eure Kunden jeweils haben. Kannst Du uns sagen, in welcher Form Euer Sponsoring beim SSV abläuft?

Schmidt: Unser Sponsoring beim SSV umfasst die vollständige Betreuung, Schulung und Entwicklung in der IT-Landschaft und in der Verwaltungssoftware ERPNext. Wie bei unseren Kunden auch stellen wir dabei sicher, dass die Mitarbeitenden sowohl technisch als auch organisatorisch auf der Höhe der Zeit sind. So können sie das Betriebsmittel IT optimal für den SSV nutzen. Das ist insgesamt ein hoher Aufwand, der sich aber in Form einer höheren Effizienz auszahlen wird.

SSV: Das macht uns jetzt aber neugierig. Wie sehen denn die Herausforderungen bei Eurer Arbeit speziell für den SSV im Detail aus?

Schmidt: Dazu muss ich jetzt ein wenig ausholen: tüit favorisiert sogenannte browserbasierte open-source Anwendungen. Diese werden ohne komplizierte und teure Lizenzmodelle genutzt. Zudem laufen sie auf (fast) allen Betriebssystemen und können überall, via Internet, eingesetzt werden.

Diese Anwendungen sind längst „State of the Art“ in der IT-Welt. Beispiele dafür sind der Messanger Dienst „Signal“, der Cloud-Anbieter „NextCloud“ aus Stuttgart, das Betriebssystem „Linux“ und die E-Mailserver „mailcow“. DAX Unternehmen wie Daimler-Benz, Telekom etc. setzen verstärkt auf solche Anwendungen um sich aus der Klammer der Lizenzkosten usw. zu lösen.

Bereits jetzt ist das open-source Verwaltungssystem ERPNext beim SSV im Einsatz. Wie bei unseren Kunden zeigt sich auch hier, dass ERPNext flexibel und ohne Lizenzkosten von Angestellten und Ehrenamtlichen genutzt wird, um Verwaltungsabläufe zu beschleunigen. So kann mehr Zeit für die eigentliche Arbeit gewonnen werden: Unabhängig von Betriebssystemen und Ort werden Ideen eingebracht und an den Zielen des SSV gemeinsam gearbeitet.

SSV: Okay, also eine höhere Effizienz bei gleichzeitig niedrigeren Kosten, weil die Lizenzgebühren entfallen. Außerdem kann aus dem Pool der open-source Anwendungen die Auswahl für das jeweils geeignetste Instrument getroffen werden. Hat das Ganze denn auch Auswirkungen für die Anhängerschaft des SSV?

Schmidt: Ja, absolut. Momentan arbeiten wir an der Digitalisierung der Verwaltung.  Neben den Eintrittskarten sollen in Zukunft auch Fanartikel online zu bestellen sein. Basis dafür ist die IT-Plattform ERPNext. Sie automatisiert die Verwaltungsabläufe, sodass durch den reduzierten Aufwand auch schneller, effizienter und kostengünstiger gearbeitet werden kann. Das kommt dem SSV und damit auch seinen Anhängern zugute.

SSV: Einsparungen sind besonders in dieser Zeit natürlich von großer Bedeutung. Habt ihr ihr für den SSV noch weitere Projekte in der Pipeline habt?

Schmidt: Ja, nach der Verwaltung und werden wir den Bereich „Sport“ von aufwändigen Verwaltungs- und Routinearbeiten befreien.

Derzeit werden die Daten zum Training, zur Fitness der Spieler, der Spiele als solche etc. manuell erfasst und aufwendig ausgewertet. Dies kostet alle Beteiligten viel Zeit und Nerven. Mit ERPNext werden die Trainer und Spieler die Kennzahlen über den PC, Tablett oder Handy einmalig erfassen. Im Anschluss stehen diese jedem, je nach Berechtigung, jederzeit für Auswertungen online zur Verfügung. Dies wird ein wichtiges Instrument werden, mit dem Spieler und Trainer schnell und komfortabel die wichtigsten Kennzahlen abrufen und Entscheidungen treffen können.

SSV: Herzlichen Dank für den Blick hinter die Kulissen von tüit und die tiefen Einblicke in Eure vielversprechende Arbeit beim SSV. Abschließend möchten wir Dich gerne noch fragen, was tüit unserem SSV für die Zukunft wünscht.

Schmidt: Kurz: Sportlichen Erfolg!

Im Grunde unterscheidet sich da ein Unternehmen kaum von einem Verein: Wer gute Arbeit liefert, ist bei den Fans bzw. Kunden gut angesehen und wird respektiert, bekommt einen fairen Preis, hat Lust und Hunger auf Neues und kann so mutig voran neue Projekte angehen. Während bei einem Unternehmen dabei der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund steht, ist es bei einem Fußballverein der sportliche. Ich sehe die gute Arbeit, die bei uns gemacht wird, aber auch die gute Arbeit beim SSV. Daher bin ich für beide davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht.

Vielen Dank auch von meiner Seite für das nette Gespräch.

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