Die Gebrüder Schuon Logistik GmbH aus Haiterbach übernimmt die Spielerpatenschaft für Marcel Sökler – hinter dem Engagement steht eine Freundschaft, die bereits seit mehr als 30 Jahren besteht.

Marcel Sökler und Norman Schuon kennen sich seit Kindertagen und haben einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend gemeinsam verbracht. Grundschule, Freizeit, gemeinsame Freunde und später auch die ersten Feiern gehören zu einer Verbindung, die seit mehr als drei Jahrzehnten besteht.

Seitdem haben sich ihre Wege in unterschiedliche Richtungen entwickelt: Norman Schuon ist heute Geschäftsführer der Gebrüder Schuon Logistik GmbH, Marcel Sökler hat sich auf dem Fußballplatz zum erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte der Oberliga Baden-Württemberg entwickelt. Geblieben ist ihre Freundschaft.

Nun führt diese Freundschaft auch im Fußball zu einer besonderen Verbindung: Die Gebrüder Schuon Logistik GmbH übernimmt die Spielerpatenschaft für Marcel Sökler beim SSV Reutlingen 05. Wir haben mit beiden darüber gesprochen, was sie aus ihrer gemeinsamen Jugend verbindet, wie Norman Schuon den sportlichen Weg seines Freundes erlebt hat und warum gerade diese persönliche Geschichte hinter der Patenschaft steht.

»Für uns in der Clique war er einfach Marcel«

Herr Schuon, Sie kennen Marcel seit Kindertagen. Was ist Ihnen aus dieser gemeinsamen Zeit besonders in Erinnerung geblieben?

Norman Schuon: Wir kennen uns mittlerweile seit über 30 Jahren – da kommt natürlich einiges zusammen. Wir haben einen großen Teil unserer Kindheit und Jugend gemeinsam verbracht: Grundschule, Freizeit, unsere Clique und natürlich auch jede Menge Feiern. Was mir bei Marcel schon damals besonders aufgefallen ist, war seine Art. Er war immer hilfsbereit, nett und für seine Freunde da. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, muss ich vor allem schmunzeln, weil wir einfach unglaublich viel gemeinsam erlebt haben.

Marcel, woran denkst du zuerst, wenn du dich an eure gemeinsame Jugend erinnerst?

Marcel Sökler: Da gibt es natürlich einige. Wenn ich an unsere gemeinsame Zeit zurückdenke, fällt mir aber besonders die Zeit in der Haslochbar ein. Wir haben damals einfach sehr viel miteinander erlebt und eine Menge Spaß gehabt. Das sind schon Erinnerungen, an die ich heute noch gerne zurückdenke.

Herr Schuon, welche Rolle spielte Fußball damals schon bei Marcel?

Norman Schuon: Fußball war bei Marcel schon sehr früh ein riesiges Thema. Er hat eigentlich immer Fußball gespielt und war auch entsprechend ehrgeizig. Mit seinen Stationen beim VfB Stuttgart, beim TuS Ergenzingen und später bei der TSG Hoffenheim hat man natürlich schon früh gesehen, dass er großes Talent hat und Fußball für ihn mehr als nur ein Hobby ist. Trotzdem war er für uns in der Clique einfach Marcel – und nicht der Fußballer.

Eine Freundschaft, die geblieben ist

Marcel, wie würdest du Norman aus dieser Zeit beschreiben – und was davon erkennst du heute noch in ihm?

Marcel Sökler: Mit Norman konnte man eigentlich jeden Spaß mitmachen. Er war schon damals jemand, mit dem es nie langweilig wurde und mit dem man viel lachen konnte. Man konnte ihn auch immer wieder ein bisschen provozieren und aufziehen. Genau diese lockere und lustige Art hat er sich bis heute bewahrt.

Dein Fußballweg hat dich später zu vielen Vereinen geführt. Wie hat sich euer Kontakt über diese Jahre entwickelt?

Marcel Sökler: Unser Kontakt ist eigentlich nie wirklich abgebrochen. Auch wenn wir durch Fußball und andere Dinge natürlich nicht immer ständig etwas miteinander gemacht haben, haben wir uns immer wieder gesehen und gemeinsam etwas unternommen. Die Freundschaft ist über die Jahre einfach geblieben.

Herr Schuon, wie intensiv haben Sie Marcels sportlichen Weg verfolgt?

Norman Schuon: Ich habe seinen Weg natürlich immer verfolgt. Durch unsere Freundschaft bekommt man vieles auch direkt mit und freut sich einfach mit, wenn es sportlich gut läuft. Gerade wenn man jemanden seit der Kindheit kennt, ist es schon etwas Besonderes zu sehen, was aus ihm geworden ist. Dass er heute die ewige Torschützenliste der Oberliga Baden-Württemberg anführt, ist natürlich eine beeindruckende Leistung und das war irgendwann auch immer sein Ziel, diese anzuführen. Und ich glaube, Marcel selbst würde das gar nicht so groß in den Vordergrund stellen – weil es einfach Marcel ist.

»Hinter dieser Zahl stecken viele Jahre Arbeit«

Marcel, welche Bedeutung hat dieser Rekord für dich persönlich?

Marcel Sökler: Das bedeutet mir schon sehr viel. Wenn man auf die vielen Jahre und die vielen Spiele zurückblickt, ist es natürlich etwas Besonderes, so eine Marke erreicht zu haben. Gerade weil hinter dieser Zahl sehr viele Jahre Arbeit, Training, Spiele und auch einige Rückschläge stehen.

Herr Schuon, Sie kennen Marcel unabhängig von Toren und Statistiken. Was zeichnet ihn für Sie als Menschen aus?

Norman Schuon: Für mich ist Marcel vor allem ein unglaublich bodenständiger und hilfsbereiter Mensch. Er ist immer freundlich und hat ein offenes Ohr für andere. Und genau das hat sich eigentlich nie verändert. Egal, wo er Fußball gespielt hat oder wie erfolgreich er war – Marcel ist Marcel geblieben. Diese Bodenständigkeit und seine Art, mit Menschen umzugehen, schätze ich an ihm besonders.

Marcel, was würde Norman vermutlich über dich abseits des Fußballplatzes erzählen?

Marcel Sökler: Ich denke, Norman würde sagen, dass ich privat eigentlich ziemlich unkompliziert bin und für jeden Spaß zu haben bin. Durch Fußball, Familie oder Beruf gab es natürlich auch mal längere Phasen, in denen wir weniger voneinander gehört haben. Aber wenn wir uns dann wieder gesehen oder gehört haben, war es eigentlich immer direkt wieder wie früher und wir haben spontan etwas miteinander unternommen. Das ist etwas, was unsere Freundschaft schon immer ausgemacht hat.

Wenn aus Freundschaft eine Spielerpatenschaft wird

Herr Schuon, wie entstand schließlich die Idee, mit Schuon Logistik die Spielerpatenschaft für Marcel beim SSV Reutlingen 05 zu übernehmen?

Norman Schuon: Eigentlich lag die Idee für mich sehr nahe. Marcel und mich verbindet eine Freundschaft, die mittlerweile über 30 Jahre besteht. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, ihn beim SSV Reutlingen zu unterstützen, war deshalb schnell klar, dass das für die Gebrüder Schuon Logistik GmbH gut passt. Es geht dabei nicht nur um irgendein Sponsoring, sondern vor allem darum, einen Freund persönlich zu unterstützen und gleichzeitig den Fußball in der Region zu fördern.

Was unterscheidet diese Patenschaft für Sie von einer klassischen Sponsoringmaßnahme?

Norman Schuon: Für mich macht genau die persönliche Verbindung den Unterschied. Bei einem klassischen Sponsoring steht meistens das Unternehmen im Vordergrund. Hier gibt es eine Geschichte dahinter. Ich kenne Marcel seit meiner Kindheit, wir haben unzählige Dinge miteinander erlebt und sind bis heute befreundet. Deshalb fühlt sich die Spielerpatenschaft einfach persönlicher und authentischer an. Es ist schön, wenn man geschäftliches Engagement mit einer persönlichen Freundschaft verbinden kann.

Marcel, was bedeutet es dir, dass ausgerechnet Norman und Schuon Logistik deine Spielerpatenschaft übernehmen?

Marcel Sökler: Ja, auf jeden Fall. Es freut mich sehr, dass Norman beziehungsweise Schuon Logistik mich und damit auch den Verein unterstützt. Dass jemand, den man schon so lange kennt und mit dem man gemeinsam aufgewachsen ist, heute auf diese Weise an meiner Seite steht, macht die Sache natürlich noch einmal besonderer.

Spielerpatenschaft beim SSV Reutlingen 05

Mit einer Spielerpatenschaft können Unternehmen und Privatpersonen gezielt einen Spieler unseres SSV unterstützen. Neben der Patenschaft möchten wir dabei auch die Menschen und Geschichten hinter dem Engagement sichtbar machen.

Interesse an einer Spielerpatenschaft? Dann sprecht uns gerne an. Gemeinsam schauen wir, welcher Spieler und welche Form der Patenschaft passen.

Kontakt: sponsoring@ssv-reutlingen.de

 
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